Erstes Ziel erreicht: Maribor

Erstes Ziel erreicht: Maribor

In Maribor bin ich heute gegen 16 Uhr angekommen. Und der Tag hielt vieles bereit… Nach dem Frühstück bei meinem Kumpel Beppi habe ich mich dann früh auf den Weg gemacht, denn es standen noch über 400 Kilometer quer durch die Alpen auf dem Programm. Und in den bayrischen Alpen war es auch noch recht frisch, 2° zeigte das Thermometer und der Himmel war grau. In Kitzbühel/Österreich riss zumindest der Himmel vorübergehend mal auf bei immerhin 8°.

Allerdings erwartete mich eine halbe Stunde später dann eine eher ungeplante Überraschung, denn auf der Felbertauernstraße war die Straße zwar geräumt, aber es lag links und rechts Schnee. Bei Temperaturen von 0° habe ich dann einfach mal darauf vertraut, dass die Ösis die nasse Straße auch gestreut haben. Hatten sie offensichtlich, kein Rutscher oder schlimmeres. Allerdings fing es dann auf knapp 1670 Metern, kurz vor dem Eingang zum Tunnel, auch noch leicht an zu schneien. Da hab ich mir dann auch noch einen Pulli unter der Jacke angezogen und die Griffheizung angeworfen, denn die Finger waren dann doch etwas klamm.

Auf der anderen Seite des Felbertauerntunnels, etwas 1000 Meter tiefer, wurde es dafür aber wieder angenehm. Zweistellige Temperaturen, also Pulli und Griffheizung wieder aus. In Villach habe ich noch eine kleine Kaffeepause eingelegt, bevor es dann ohne weitere ‚Zwischenfälle‘ weiter ging. Zumindest wenn man davon absieht, dass mir ein etwas ambitionierter slowenischer Autofahrer in einer 180°-Kehre auf dem Wurzenpass auf meiner Seite entgegen kam. Ich bin dann links in der Rechtskurve an ihm vorbei, rechts wäre eng geworden…

Hier in Maribor habe ich gerade mein Zelt im Camping Center Kekec aufschlagen. Hier habe ich mit ein paar Bikern aus Hessen ein kleines Zeltlager errichtet. Der Platz liegt im südlichen Teil von Maribor vor einem angrenzenden Waldstück und ist noch von ein paar Hotels umgeben. Ein Supermarkt ist auch fußläufig erreichbar, da werde ich mir nachher noch etwas zu brutzeln und zu trinken besorgen. Heute Abend und morgen werde ich mich dann mal etwas im Städtchen umsehen und übermorgen geht es mit einem kurzen Zwischenstopp in Ptuj wieder quer durchs Land zum Bleder See.

Auch für diese Etappe habe ich mir wieder eine schöne Strecke durch die Berge ins Navi geklöppelt. Morgen gibt’s dann auch ein paar Fotos von Maribor. Das war es wieder in aller Kürze, Grüße aus Slowenien.

#albaniagreece26 startet

#albaniagreece26 startet

Eigentlich wollte ich gestern Nacht schon losgefahren sein, allerdings war hauptsächlich in Bayern für nachts noch Regen angesagt. Ich bin zwar nicht aus Pappe, aber mit dem Motorrad nachts im Regen macht nicht wirklich Spaß. Weshalb ich meine Abfahrt auf heute früh verschoben habe… Zudem habe ich noch eine kleine Planänderung vorgenommen, denn eigentlich wollte ich gleich bis Maribor/Slowenien durchgefahren sein.

Aber vorgestern hat sich mein alter Kumpel Beppi bei mir gemeldet, bei dem ich schon mehrmals im Süden Zwischenstation gemacht habe. Der Beppi hatte bei Facebook von meiner geplanten Reise gelesen und quasi darauf bestanden, dass ich dann in jedem Fall wieder bei ihm in der Nähe von Taufkirchen bei München vorbeischauen muss. Und da ich nicht im Zeitdruck bin, werde ich heute bei ihm und seiner Frau übernachten. Ist auch angenehmer, denn ca. eine Stunde vor meiner Ankunft um ca. 16 Uhr fing es hier auch wieder an zu pieseln. Für morgen sieht es dann allerdings wieder etwas besser aus, so dass ich wohl auf den letzten etwa 450 Kilometer bis Maribor relativ trocken bleiben werde. Durch Österreich und in Slowenien wird dann auch wieder Landstraße gefahren, das macht mehr Spaß wie diese öde Autobahnschaukelei.

In Maribor habe ich 2 Übernachtungen geplant und anschließend werde ich mit einem Zwischenstopp in Ptuj wieder in Richtung Westen an den Bleder See in den Julischen Alpen fahren. Für die Strecke von Ptuj nach Bled habe ich mir schon eine schöne Strecke durch die Berge ins Navi geklöppelt. In der Gegend um Bled möchte ich unter anderem ein paar Touren um die Wintersportgebiete Kranjska Gora und Planica fahren und auch der Vrsic-Pass ist geplant.

Nächstes Ziel nach Bled ist dann Ljubljana, die Höhlenburg Predjama und von dort aus mache ich einen kleinen Abstecher ans Meer in die Kvarner Bucht nach Rijeka/Kroatien. Anschließend geht es über den Nationalpark Plitvicer Seen nach Bosnien/Herzegowina, wo ich dann unter anderem Banja Luka und Sarajewo anfahren werde. Der Plan ist natürlich nicht in Stein gemeißelt, wenn ich unterwegs noch etwas auf der Karte entdecke was sich zum Ansehen lohnt, dann wird der Weg eben geändert. War ja im vergangenen Jahr bei #roadtomongolia2025 nicht anders…

Für dieses Jahr habe ich mir dann vorgenommen, kleine Reiseberichte mit Fotos gleich hier zu veröffentlichen. Den Link gibts natürlich dann auch immer in den Sozialen Netzwerken und bei Instagram wird es in unregelmäßiger Folge mit Sicherheit auch nochn paar Extra-Fotos geben. Ebenfalls neu ist dieses Jahr, dass ich mir mein Tablet eingepackt habe. Denn wie im letzten Jahr alles aufm Handy einzuklöppeln, war teilweise schon echt mühsam.

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch 2026 wieder zahlreich an meiner Tour teilnehmen würdet. Herzlichen Dank auch für die vielen guten Wünsche in den Sozialen Netzwerken. So, das soll es erstmal in aller Kürze gewesen sein, die ersten beiden Bierchen sind schon vernichtet. Jetzt gehe ich mit Beppi und seiner Frau erstmal etwas beißen. Grüße aus Bayern.

setoffandtravel
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Unterwegs mit dem Motorrad

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Grobe Routenplanung #albaniagreece26

Grobe Routenplanung #albaniagreece26

Wie schon im letzten Blogbeitrag erwähnt, werde ich ab etwa Mitte Mai über den Balkan nach Griechenland fahren. Das schlechte Wetter in den vergangenen beiden Tagen habe ich dazu genutzt, um mal eine zumindest grobe Tourenplanung vorzunehmen. Von Köln aus werde ich bis zur Grenze nach Österreich die Autobahn nutzen, von da ab ist dann Landstraße angesagt. Im vergangenen Jahr habe ich in Lienz/Österreich meine erste Übernachtung eingelegt, das soll auch in diesem Jahr mein erster Stop werden. Von dort aus geht es dann weiter mit einem kurzen Abstecher über Italien nach Slowenien.

Über Kroatien führt der Weg dann durch Bosnien und Herzegowina wieder zurück zu einem kurzen Abstecher nach Dubrovnik/Kroatien.

Natürlich werde ich nicht nonstop durchfahren, sondern mir auch reichlich Zeit nehmen, mir überall Land und Leute anzusehen. Auch Abweichungen von der geplanten Route wird es mit Sicherheit wieder geben, dass war im vergangenen Jahr nicht anders. Von Dubrovnik plane ich dann über Montenegro weiterzufahren, anschlie0end einen erstmal kurzen Abstecher in den Norden Albaniens und weiter in den Kosovo.

Vom Kosovo soll es dann über Nordmazedonien wieder zur albanischen Grenze gehen, dort ist der Ohridsee als Zwischenstop geplant.

Anschließend möchte ich mich etwas ausgiebiger in Albanien umsehen.

Vom Süden Albaniens fahre ich dann nach Griechenland. Von Athen aus habe ich vorerst mal Thessaloniki als vorläufigen „Endpunkt“ der Reise angegeben. Es könnte aber auch sein, dass ich eventuell noch nach Kreta fahre. Für den Weg nach Hause plane ich zweigleisig: Entweder von Thessaloniki nochmal an die Westküste nach Igoumenitsa, von dort aus mit der Fähre nach Korfu und anschließend weiter mit der Fähre nach Brindisi/Italien oder aber auf dem Landweg über Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich.

Soweit die Planung. Fahren werde ich wieder mit meinem bewährten Lastesel, The Big 1. Ich möchte mir ca. 8-10 Wochen Zeit nehmen, wenn es etwas länger wird – auch gut. Dafür wird die Reise dann, wenn alles glatt läuft, um einiges kürzer werden als im vergangenen Jahr. Ich habe mal, je nach Fahrstrecke etwa 8000-10000 Kilometer geplant. Die Ausrüstung ist vollständig, The Big 1 bekommt kommende Woche noch eine große Inspektion einschließlich neuer Reifen spendiert und muss im nächsten Monat nochmal dem TÜV vorgeführt werden.

Und dann kann es losgehen… Auf meinem Instagram-Account wird es sicher auch Fotos der neuen Reise geben oder vielleicht seid ihr auch bei Facebook aktiv, dort findet ihr mich hier.



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