Nationalpark Plitvicer Seen

Nationalpark Plitvicer Seen

Wie gestern Abend schon erwähnt, war ich etwas platt von meinem kleinen ‚Spaziergang‘ durch den Nationalpark Plitvicer Seen. Deshalb habe ich gestern Abend nur noch Fotos gesichtet und aussortiert und den Rest auf heute morgen verschoben. Soll ja hier nicht in Stress ausarten… Aber eines kann ich echt sagen: Es lohnt sich wirklich, einmal hierher zu kommen! Auch der Campingplatz war allererste Sahne, hätte ich so nicht erwartet. Dazu noch ein paar nette Bekanntschaften geschlossen und natürlich auch Erfahrungen ausgetauscht. Für Tipps bin ich ja immer dankbar. Wer jetzt nicht so der Typ zum campen ist, es gibt hier auch reichlich Hotels und Privatzimmer zu mieten. ☝️

Gestern morgen nach dem Frühstück oder besser gesagt nach 2 Tassen Kaffee bin ich dann losgestiefelt und schon in einiger Entfernung konnte man die Wasserfälle deutlich hören. Was mich dann auch in meiner Entscheidung bestärkt hat, nicht direkt an den Wasserfällen zu campieren. Wäre möglich gewesen, Platz gab es genug. Doch wegen der Lautstärke der Fälle hätte ich wahrscheinlich kein Auge zugemacht. Der Nationalpark besteht ja nicht nur aus den Wasserfällen, aber die alleine stellen schon ein imposantes Naturschauspiel dar. Was mir allerdings nicht so bewusst war ist der Fakt, dass dort quasi ein Freibad ist. Bei meinem Besuch ging es noch relativ ruhig zu, als ich mir etwas später an einer Bude einen Kaffee bestellt habe kam ich mit der Bedienung ins Gespräch und die erzählte mir, dass hier in den Sommermonaten mächtig der Bär steppt.

Alles in allem hat es mir hier wirklich sehr gut gefallen und erfreulicherweise war es auch auf dem wirklich sehr zu empfehlenden Campingplatz – wahrscheinlich auch jahreszeitlich bedingt – nicht voll. Nachdem ich dann etwa 8 Stunden durch den wirklich grandiosen Nationalpark gewandert bin, habe ich mich nach einem Spätnachmittags-Bierchen wieder auf den Weg zum Campingplatz gemacht. Dort habe ich mir neben der Fotosichtung noch einen ungefähren Tourenplan für die nächsten 2-3 Tage zusammengeklöppelt und ins Navi eingegeben. Morgen werde ich u.a. einen Zwischenstopp an der Kaverne Zeljava, an der bosnisch-kroatischen Grenze bei Bihać gelegen, die war einst die größte militärische Flugzeugkaverne in Europa, einlegen. Kein unbedingter ‚must-see-stop‘, aber da sie auf dem Weg zur bosnischen Grenze liegt, schadet es auch nicht mal anzuhalten.

In Bosnien will ich heute erst einmal in die nördlichen Berge fahren, schauen wir mal wo es mich da hin verschlägt. Vorsichtshalber werde ich unterwegs mal etwas Verpflegung und Wasser bunkern, man weiß ja nie…Könnte sein, dass ich da auch keinen Empfang bzw. Internet habe, ich lasse mich mal überraschen. Im Anschluss werde ich dann nach Banja Luka weiterfahren. Ein paar Bilder von meiner gestrigen Wanderung durch den Nationalpark Plitvicer Seen gibt es hier. Grüße (noch) aus Kroatien.

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