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Category: Allgemein

Größere Motorradkoffer

Größere Motorradkoffer

Gepäck für Fernreisen mit dem Motorrad, auch so ein Thema… Die einen reisen mit eher minimalistischer Ausrüstung, andere haben einiges mehr zu verstauen. Das man sich auf solch einer geplanten Reise „etwas“ einschränken muss, sollte und wird jedem klar sein, der eine Fernreise geplant oder schon hinter sich hat.

Ich habe mittlerweile schon ein paar erfahrene Reisende getroffen und ich habe quasi immer unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gehört. Da heißt es dann, den goldenen Mittelweg für sich zu finden und auch darauf zu vertrauen, unterwegs immer an die passenden Leute zu geraten, wenn mal etwas am Motorrad klemmen sollte. Ohne gleich ein ganzes Ersatzteilarsenal mitführen zu müssen.

Aber es bleibt auch so mehr als genug zu verstauen, Campingausrüstung, das ganze Elektronikequipment, Kameras mit Zubehör, Klamotten, Werkzeug und und und. Da die BMW schon über Alukoffer verfügte, konnte ich ja schon mal eine grobe Packprobe machen. Und ich habe dabei festgestellt, dass es platzmäßig doch relativ eng werden könnte. Zwar soll auch manches außerhalb der Koffer im Packsack verstaut werden, trotzdem habe ich mich jetzt entschieden, mir ein paar größere Alukoffer zu bestellen.

Fündig geworden bin ich vor kurzem bei Motea, die einen Satz 48 Liter-Universalkoffer + Befestigungsadapter für knapp 370 Euro angeboten haben – Link zu Motea, dort gibt es weitere Fotos und Infos zu den Koffern. Die Teile sind wirklich sehr ordentlich verarbeitet und sehen auch ziemlich robust aus. Sprich, sie sollten auch gelegentliche Umfaller abkönnen, ohne gleich zu zerplatzen. Am Samstag habe ich an einen der Koffer mal die Adapter passend montiert und dann an die BMW gebaut.

Alukoffer

Gut, wenn der rechte Koffer am kommenden Wochenende auch noch montiert wird, passe ich wahrscheinlich nicht mehr durch die Garage. Aber dafür haben die beiden Boliden mächtig Stauraum. Das einzige was fehlt sind solide Tragegriffe, aber da habe ich schon etwas im Zubehörhandel entdeckt, damit ich die Koffer auch mal abnehmen, tragen und irgendwo parken kann.

Unbezahlte Werbung, Link dient nur als Beispiel.

Frohe Ostern!

Frohe Ostern!

Bei uns in Köln sieht es leider wettertechnisch gesehen nicht so sehr prickelnd für eine Motorradtour aus. Einzig morgen könnte man mal darüber nachdenken, eventuell eine Spritztour in die Eifel zu starten. Naja, es kommen sicher auch wieder schönere Tage, aber an diesem lange Osterwochenende hatte der Wettergott wohl anderes im Sinn. In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Frohe Ostern!
Routenplanung

Routenplanung

Die groben Daten der geplanten Tour stehen und ich habe in den letzten Wochen und Monaten festgestellt, dass Routenplanung fast schon in Stress ausarten kann. Zuerst einmal über längere Zeit im Internet gestöbert und Ziele gesammelt, die man sich in den zu bereisenden Ländern in jedem Fall ansehen möchte. Zwar sind die geplanten 6 Monate schon eine relativ lange Reisezeit, doch sie können schneller vorbei sein als man denkt. Vor allem, wenn man sich zu viel vornimmt.

Lässt man mal Österreich und Ungarn außen vor, die nur auf dem schnellsten Weg durchquert werden sollen, dann stehen immer noch 11 Reiseländer auf der Agenda. Gut, Russland soll auch nur zum Transit zwischen Kasachstan und der Mongolei dienen, wenn denn die Einreise überhaupt möglich sein wird. Bleiben also noch 10 Staaten übrig, die man sich etwas ausgiebiger „erfahren“ möchte. Das sind ganz grob dann gute 2 Wochen pro Land, denn ein wenig Spielraum muss ja auch noch für die Rückreise oder andere Eventualitäten übrig sein.

Eigentlich Zeit genug, um sich zumindest einen kleinen Eindruck von einem Land zu verschaffen. Allerdings könnte es gerade östlich des Kaspischen Meeres auch schon mal eng werden mit der zeitlichen Planung, denn dort sind auch einige Routen abseits der „normalen“ Wege geplant. Probleme an der Grenze, schlechte Straßenverhältnisse oder Sperrungen, eine Panne mit dem Motorrad, Krankheit oder eine Verletzung – Gründe für Zeitverzögerungen gibt es reichlich.

Deshalb habe ich jetzt mal meine Vorplanungen zu einem großen Teil reduziert. Zuerst einmal lässt sich eine solche Tour, ob nun per Motorrad, per Auto oder mit dem Fahrrad, nicht komplett vorplanen und ich möchte auch nicht von Punkt zu Punkt hetzen. Dann lieber etwas nicht sehen und anderes einfach auf sich zukommen lassen. Entspricht auch eindeutig eher meiner Mentalität.

Sieht man mal von einigen Sehenswürdigkeiten ab, freue ich mich eigentlich am meisten darauf, abseits von „normalen“ Straßen die Landschaften auch mal Offroad zu erkunden. Und eine schöne Quelle für solche Touren ist unter anderem Wikiloc. Auf dieser Plattform gibt es sehr viele Tracks von Reisenden, die dort als gpx-Dateien hinterlegt und zum Download bereit gestellt werden.

Eine große Anzahl dieser Dateien habe ich mir gespeichert, die ich mit Sicherheit nicht alle fahren kann. Aber ich werde mir diese Dateien in der nächsten Zeit mal etwas ausgiebiger ansehen und mir dann das für mich passende heraus suchen oder eventuell auch anpassen. Das Internet ist ja eine Quelle der Inspiration, die sollte man dann auch nutzen.