Nachlese #albaniagreece26

Nachlese #albaniagreece26

Nach 3 Monaten bin ich am Freitagabend wieder zu Hause angekommen. 3 Monate, in denen ich viel erlebt habe und wie das oft so ist, verging die Zeit wie im Flug. Bei Facebook und Instagram und speziell hier im Blog habe ich ja schon eine ganze Menge Bilder der Reise veröffentlicht, alleine hier müssten es so um die 1400 sein. In den nächsten Wochen werde ich das hier mal wieder alles sortieren, damit man von der Navigation oben gleich darauf zugreifen kann. Es gibt auch noch reichlich Fotos die nicht veröffentlicht wurden, die muss ich auch erstmal sichten. Doch was bleibt sind auch die Fotos, die man nicht gemacht hat, weil gerade keine Möglichkeit zum anhalten war oder weil man wegen der Menge der Motive überhaupt nicht mehr vom Fleck gekommen wäre. Das sind die Bilder, die man nur im Kopf hat und die vergisst man nicht so schnell. Und davon gab es auch auf dieser Reise wieder viele…

Genau wie die Erlebnisse, die man auf so einer Reise gemacht hat. Oder die vielen Begegnungen unterwegs, sei es nun mit Freunden, anderen Reisenden oder die dutzenden Zufallsbekanntschaften. Schrecksekunden im Straßenverkehr, wenn man mal wieder geschnitten, die Vorfahrtsregel recht abenteuerlich ausgelegt oder jemand im Auto so mit seinem Handy beschäftigt war, dass selbst eine dunkelrote Ampel nicht wahrgenommen wurde. Es ist alles glimpflich abgelaufen, teilweise aber auch wirklich nur um Haaresbreite. Ziemlich überrascht war ich von den tollen Strecken in Ost-Anatolien, teils nagelneue Straßen, die mit unendlich vielen Kurven durch die Berge und über zahlreiche Gebirgspässe führten. Die landschaftlich tollen Gegenden im Grenzgebiet zu Syrien, Iran, Irak und Armenien, die touristisch noch fast Niemandsland sind, weil sich noch bis vor 5 Jahren selbst Türken nicht ins Hoheitsgebiet der kurdischen PKK trauten.

Auch in Erinnerung, allerdings eher in negativer, die unzähligen wilden Müllkippen auf dem gesamten Balkan, ausgenommen vielleicht das Küstengebiet in Kroatien. Mir ist es häufiger passiert, dass ich unterwegs ein Foto machen wollte, darauf aber dann verzichtet habe, weil es dort nicht wirklich angenehm gerochen hat. Ein Land was ich zuvor noch nicht besucht hatte war Albanien. Dort bin ich in mehreren Städten gewesen und vor allem im Norden in der Gegend um Theth hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings ist auch zu beobachten, dass das Land gerade förmlich zugebaut wird. Straßen werden im Akkordtempo erneuert und auch neu gebaut und gerade im Küstengebiet wird auf buchstäblich jeden freien Quadratmeter ein Hotel gepflanzt. Ob sich Albanien damit einen Gefallen tut, seine tollen Landschaften so zu verschandeln, wird die Zukunft zeigen. Aber scheinbar hat man gegenüber den anderen Balkanstaaten einen immens großen Nachholbedarf.

Das Wetter hat mich, anders als im vergangenen Jahr, als tagelangen Regenfahrten durch Russland mich förmlich aufgeweicht haben, nicht mit Kapriolen überrascht. Abgesehen von der extremen Hitze in der Türkei, die ja auch Europa fest im Griff hatte, gab es unterwegs in Montenegro nur ein Gewitter mit knapp 2 Stunden Regen am Abend. Und auf der Hinfahrt 1° und Schnee am Felbertauerntunnel. 🥴 The Big 1 hat während der insgesamt knapp 15500 Kilometer prima durchgehalten und bekam etwa auf halber Strecke in Erdemli in der Türkei nur einen Ölwechsel, während ich mir dort einen Haarschnitt gegönnt habe. Nächste Woche gibt es von mir noch eine große Inspektion und dann ist sie wieder bereit für neue Taten. Nun wird erstmal etwas ausgeruht, #albaniagreece26 ist Geschichte. Wenn das Wetter weiter mitspielt, steht bestimmt noch die ein oder andere Tagestour an und ich werde mir dann im Herbst mal Gedanken machen, wo man sonst noch so hinfahren könnte…

Ein Kommentar zu „Nachlese #albaniagreece26

  1. Dann mal danke für deine bebilderten Berichte, mit denen du uns quasi mitgenommen hast – und weiterhin viel Spaß, Unfallfreiheit und Gesundheit für deine Touren, wohin auch immer sie dich in den nächsten Jahren führen mögen.

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